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Kleiner Kämpfer, Ralphi!

Zauberhafter Nachwuchs im Rentier-Gehege: Ralphi kommt als kleines Sorgenkind unser Tierpfleger:innen zu Welt und ist nun der Sonnenschein aller Mitarbeiter!

Ein nicht Mal zwei Wochen altes Rentier ist gerade der ganze Stolz der Tierpfleger im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf. „Ralphi“ – wie er von den Tierpflegern genannt wird – war nach der Geburt im Rentiergehege sehr klein und schwach. „Das muss wohl auch seine Mutter Bjarka gespürt haben, denn sie war sehr gestresst und hatte nur eines im Kopf: ihren Kleinen vor dem Rest der Herde zu beschützen“, sagt Hannah John, die im Wildpark Auszubildende im ersten Lehrjahr ist. „Vor lauter Stress hat sie dann ganz vergessen, Ralphi zu säugen.“ Das haben die Tierpfleger, die ihre Schützlinge vor allem zur Jungtierzeit besonders wachsam beobachten, natürlich gleich bemerkt und schnell gehandelt. Bjarka und Ralphi kamen in ein Einzelgehege – getrennt von den anderen Tieren der Herde, um Bjarka den Stress zu nehmen. Und damit Ralphi in den entscheidenden ersten Lebenstagen eine Überlebenschance hatte, wurde der Kleine kurzerhand mit der Flasche gefüttert.

Drei Mal am Tag gab es ein Paar ordentliche Schlucke Spezialmilch aus der Nuckelflasche, die nahezu so groß wie Ralphis Körper ist. Auch Azubine Hannah John durfte Mal ran und den Kleinen füttern. „Natürlich ist das etwas ganz Besonderes und sicher eine der schönen Seiten des Tierpfleger-Berufs“, sagt sie und lächelt, als Ralphi auf ihrem Schoß anfängt, an der Flasche zu nuckeln. Behutsam hält sie das kleine zappelnde Rentier dabei fest und muss gleichzeitig ein Auge auf Bjarka haben, die immer in der Nähe ist und mit vehementen Grunzlauten ihren Unmut über die Situation äußert. Als die Rentier-Kuh spürt, dass es ihrem Nachwuchs gut geht, beruhigt sie sich aber, gewinnt Vertrauen und beobachtet interessiert, was Hannah John mit ihrem Kleinen macht.

Inzwischen ist Ralphi kein Flaschenkind mehr. Er ist so kräftig geworden, dass die Tierpfleger nicht mehr zufüttern müssen. Ralphi hat‘s geschafft! Und auch mit dem Säugen bei Mama klappt‘s jetzt. Bis er und die anderen beiden Jungtiere aus der Herde feste Nahrung zu sich nehmen, vergehen nun noch vier bis fünf Monate. So lange werden Rentier-Kälber von ihren Müttern gesäugt.

Weitere Infos und Bilder zu den Rentieren findet ihr in unserem Tierlexikon.


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